Kauf eines Filmscanners, Tipps & Kaufkriterien

Als ich im Jahre 2000 meinen ersten Diascanner kaufte, gab es weniger als eine Hand voll Modelle auf dem Markt und die Auswahl fiel nicht allzu schwer. Dennoch war ich erst mit meinem zweiten Modell zufrieden, da ich mich beim Kauf des ersten Diascanners zu sehr von den Daten auf dem Papier und vom Preis blenden ließ und nicht in der Lage war, die Herstellerangaben kritisch zu beurteilen. Mein zweiter Filmscanner - es war ein Nikon - war auf dem Papier schlechter als mein erster, lieferte aber in der Praxis wesentlich bessere Scans.


Filmscanner und Zubehör haben wir in unserem Filmscanner-Shop stets auf Lager.

Heute gibt es ein breiteres Angebot auf dem Markt; man benötigt schon über zwei Hände, um sämtliche Modelle aufzuzählen. Dennoch ist das Angebot immer noch sehr gering im Vergleich zu anderem Computerzubehör, wo sich zum Teil Hunderte von Modellen auf dem Markt befinden. Der Markt der Filmscanner ist ein Nischenmarkt und vor allem kein zukunftsträchtiger Markt. Für die großen Elektronik- und Fotohersteller lohnt es sich nicht, immensen Forschungsaufwand in Film-Scanner zu stecken, da sich dieser Markt in den nächsten Jahrzehnten von selbst auflösen wird.

Schon heute wächst eine Generation von jungen Leuten heran, die ihre ersten Fotos bereits digital machen und das Gebiet der analogen Fotografie selbst gar nicht mehr aktiv erleben. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass die großen Kamerahersteller sich bereits vom Filmscanner-Geschäft zurückgezogen haben: 2005 gab Canon sein Filmscanner-Geschäft auf, 2006 gab Konica-Minolta u.a. seinen Scanner-Bereich auf, und schließlich stellte 2009 Nikon seine Filmscanner-Produktion ein.

Allgemeines über unsere ausführlichen Filmscanner-Tests

Seit dem Jahre 2000 testen wir jeden Filmscanner, der auf den Markt kommt. Unsere ausführlichen Testberichte sind alle über unsere Seite Filmscanner Testberichte abrufbar. Auch die Testberichte von älteren, längst vom Markt verschwundenen Geräten sind dort noch zu finden. In unseren Erfahrungsberichten legen wir besonders großen Wert darauf, wie sich die Geräte im Alltag bewähren und welche Bildqualität sie in der Praxis liefern.

Nikon Filmscanner und Zubehör

Von den Datenblättern der Hersteller lassen wir uns inzwischen nicht mehr blenden. Ich will nicht sagen, dass sie wertlos sind, aber es sind keine reinen Informationsblätter sondern vor allem auch Marketing-Blätter! So hört sich zum Beispiel eine Auflösung von 7200 dpi gegenüber 4000 dpi wie ein riesiger Klassenunterschied an. Jedoch wirkt sich diese Differenz nur dann positiv aus, wenn die Optik und Mechanik des Scanners entsprechend besser sind. So manches 7200 dpi Gerät bringt letztendlich eine geringere Auflösung ins Bild als ein echtes 4000 dpi Gerät, wie unsere Messungen (leider) immer wieder zeigen. Auch garantiert eine größere Farbtiefe noch lange keine brillianteren Bilder, wenn der tatsächliche Dynamikumfang nicht entsprechend groß ist. Und Scan-Geschwindigkeiten sind meist unter Idealbedingungen angegeben, unter denen in der Praxis nie gescannt wird.

Unsere Testberichte basieren alle auf dem Ziel der Archivierung, d.h. jedes Foto wird ein einziges Mal gescannt, damit es in digitaler Form vorliegt. Das so erzeugte Digitalbild sollte der Originalqualität entsprechen und möglichst alle Informationen aus dem Film herausholen. Scanner, die dieses Ziel erreichen, liegen in einer Preisklasse ab ca. 300 € und gehen hinauf bis ca. 20.000 €.

Wir testen aber auch Geräte in der Preisklasse darunter, ja sogar in der Low-Cost Klasse unter 100 €. All diese Geräte haben gemeinsam, dass sie Fotos auch irgendwie in den Rechner bringen, allerdings in einer Bildqualität, so dass einem jeden klar wird, dass man die Dias oder Negative eines Tages nochmals scannen muss um sie dauerhaft zu archivieren. Wer sein Filmmaterial mit einem hochwertigen Filmscanner digitalisiert kann seine Originale nach dem Scannen vernichten, da sämtliche Bildinformationen in digitaler Form vorliegen. Wer einen Low-Cost-Scanner zur Digitalisierung verwendet sollte seine Originale besser aufbewahren, da diese immer noch mehr Bildinformationen enthalten als die digitalen Scans.

Auf dieser Seite zeigen wir in den folgenden Kapiteln, welche Kriterien bei einem Filmscanner-Kauf von Bedeutung sind und auf was man bei der Auswahl seines Scanners achten sollte. In unserer Filmscanner-Rangliste klassifizieren wir die am Markt befindlichen Geräte in einzelne Kategorien und vergleichen sie miteinander.

Unterschiedliche Verfahren zur Digitalisierung von Filmen

Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Möglichkeiten, ein Dia oder ein Negativ zu digitalisieren. Die billigste Art ist es, wenn man einen normalen Flachbettscanner mit Durchlichteinheit kauft. Da ein Flachbettscanner heutzutage zur Standardausrüstung eines privaten Computer-Arbeitsplatzes gehört, ist der Aufpreis von ca. 100 € für einen Durchlichtaufsatz eine sehr günstige Art, Filmmaterial direkt einzuscannen. Viele moderne Flachbettscanner haben eine Durchlichteinheit bereits integriert, entsprechende Schablonen für unterschiedliche Filmformate gehören dann zum Standard-Lieferumfang.

Scannen von gerahmten KB-Dias mit einem Flachbettscanner

Jeder, der diese Variante wählt, ist zunächst begeistert, wenn er seine Urlaubsfotos in hoher Auflösung am Bildschirm sieht. Nach einigen Scans kommt jedoch die große Ernüchterung: Die Qualität und Auflösung kann einem richtigen Dia oder Fotoabzug bei weitem nicht standhalten. Dieses Verfahren ist eher eine Notlösung für jemanden, der gelegentlich ein Dia oder ein Negativ scannen will um es am Bildschirm zu sehen, nicht jedoch um seine hochwertige Fotosammlung zu digitalisieren.

Flachbettscanner mit Durchlichteinheit haben drei entscheidende Nachteile gegenüber guten Filmscannern: Der Dynamikumfang ist zu gering, die tatsächliche Auflösung ist zu niedrig, und die Glasplatten verschlechtern die Bildqualität. Die Hauptanwendung von Flachbettscannern sind nunmal Scans von Auflichtvorlagen (Dokumente, Papiervorlagen, Fotoabzüge etc.); diese verlangen einen weitaus niedrigeren Dynamikumfang als Filmmaterial; Filme haben einen 10 bis 100 mal größeren Dynamikumfang als Papiervorlagen. Die Folge eines zu niedrigen Dichteumfanges beim Scannen von Filmmaterial erkennt man in den Schattenbereichen und in ganz hellen Bildbereichen: Man erkennt zu wenig Farbnuancen, zum Teil ist keine Zeichnung mehr in der Bildpartie vorhanden.

Gemein ist den Flachbettscannern auch die niedrige effektive Auflösung; Flachbettscanner mit Durchlichteinheit trumpfen zwar zum Teil mit astronomischen Auflösungen von bis zu 10.000 dpi auf, in der Praxis bringen die meisten Geräte jedoch nur 1000 bis 2000 dpi. Dabei entstehen im Kleinbildbereich Scans mit 1,5 bis 5 Megapixel Bildinformation, was heutzutage jede gute Digitalkamera übertrumpft. Nachteilig bei Flachbettscannern sind auch die Glasplatten, auf die das Filmmaterial gelegt wird: Glas verschluckt einen Teil des Lichtes, und Interferenzmuster sowie Newton-Ringe machen so manchen Scan völlig unbrauchbar.

Flachbettscanner mit integrierter Durchlichteinheit können qualitativ mit Filmscannern nicht mithalten: Der Dichteumfang und die effektive Auflösung sind zu gering, und die Glasplatten wirken sich qualitätsmindernd aus.

Ein anderes Verfahren zur Digitalisierung von Dias ist das Abfotografieren mit der Digitalkamera. Es gibt spezielle Konstruktionen, den Auslöser einer Digitalkamera mit dem Vorschub eines Diaprojektors zu synchronisieren um so Dia für Dia abzufotografieren. Solche Bastellösungen bedürfen einer langen Vorbereitungszeit für den Aufbau. Die Bildqualität kann mit der eines guten Filmscanners jedoch nicht mithalten. Während moderne Filmscanner heutzutage ein Infrarot-basiertes automatisches Staub- und Kratzerentfernungsverfahren standardmäßig integriert haben, muss man beim Abfotografieren auf eine solche qualitätssteigernde Maßnahme verzichten. Befürworter solcher Abfotografier-Lösungen sind zwar der Meinung, dass durch den Einsatz einer weichen Lichtquelle Staub und Kratzer gar nicht erst zu erkennen sind, aber dabei handelt es sich eigentlich nur um ein Eingeständnis, dass die erzielbare Auflösung zu gering ist, um feine Staubkörner noch einzeln zu erfassen.

Es gibt weitere, zum Teil verrückte Verfahren, wie man Dias oder Negative in den Rechner bringt: Man kann ja von jedem Bild einen großen Abzug machen und es mit einem hoch auflösenden Flachbettscanner wieder einscannen. Das ist dann ungefähr so, wie wenn man eine Vinyl-Schallplatte auf eine Musikkassette spielt und diese dann in den Rechner einliest, um eine CD zu brennen; die Qualitätsverluste sind verheerend. Auch könnte man Dias mit Hilfe eines Diaprojektors an eine Leinwand projizieren und dann mit der Digitalkamera abfotografieren; man erhält dunkle Bilder in vernichtender Qualität.

Das Abfotografieren von Dias oder Fotoabzügen liefert digitale Bilder in schlechter Bildqualität. Zur Digitalisierung einzelner Bilder mögen solche Verfahren ihren Zweck erfüllen, für die dauerhafte digitale Archivierung von Filmmaterial eignen sie sich nicht.

Für die Digitalisierung seiner Dias und Negative sollte man also einen richtigen Filmscanner verwenden, der das Maximum an Qualität aus seinem Fotomaterial herausholt. Ich vertrete den Standpunkt, dass man ein Dia oder ein Negativ einmal richtig digitalisiert und dann nie wieder. Wenn man bei diesem einen Mal die bestmögliche Qualität herausholt, gibt es auch keinen Anlass, dasselbe Dia ein zweites Mal zu scannen.

Was bietet der Markt?

Auf dem Markt gibt es Filmscanner für den Heimgebrauch in der Preisklasse zwischen 70 € und 20.000 €. Zwischen dem günstigsten Modell und dem teuersten Modell liegt also ein preislicher Faktor von über 100. Da sich die Unterschiede in der Bildqualität, Handhabung und Ausstattung auch in dieser Größenordnung abspielen, versuchen wir gar nicht erst, sämtliche Filmscanner direkt miteinander zu vergleichen.

Scannen einer ganzen KB-Filmrolle mit dem Reflecta RPS 7200

Der Markt der Filmscanner ist nicht vergleichbar mit anderen Märkten wie z.B. dem Automobilmarkt, wo man 20 Modelle in der Golf-Klasse oder 5 Modelle im Premium-Segment direkt miteinander vergleichen kann. Vielmehr bietet der Filmscanner-Markt in mehreren Preisklassen wenige Modelle an, die mehr oder weniger miteinander konkurrieren. Viele Geräte sind gar nicht direkt miteinander vergleichbar, da sie für ganz unterschiedliche Zwecke gebaut und verkauft werden. Beispiel: Der Magazinscanner Reflecta DigitDia 6000 scannt ein ganzes Diamagazin im Stapelbetrieb automatisch ein, scheitert jedoch an einem herkömmlichen Negativstreifen mit 4 Bildern. Wie soll man so ein Gerät mit einem Nikon Coolscan 5 vergleichen, bei dem man immer nur ein einzelnes Dia einlegen, dafür aber einen ganzen Filmstreifen oder eine APS-Filmpatrone im Stapelbetrieb digitalisieren kann? Oder wie soll man den Reflecta DigitDia mit einem Reflecta RPS 7200 Professional vergleichen, der zwar auch nur jeweils ein Dia aber dafür eine ganze Filmrolle (siehe Bild) am Stück scannen kann?

In unserer Übersicht Filmscanner Testberichte finden Sie zu fast jedem Filmscanner, der jemals auf den Markt gekommen ist, einen ausführlichen Testbericht. Die Testberichte haben allerdings nicht das Ziel, einen Testsieger zu ermitteln, sondern sie sollen dem Leser eine wertvolle Unterstützung bei der Kaufentscheidung geben.

Das Wichtigste beim Kauf eines Filmscanners ist herauszufinden, wie die genaue Anwendung aussieht und welche Geräte-Eigenschaften für einen wichtig sind.

Ein gut betuchter Hobby-Fotograf könnte sich die Kaufentscheidung leicht machen indem er einfach das teuerste Gerät kauft, also den Nikon Super Coolscan 9000 ED. Obwohl dieses Gerät in Sachen Bildqualität und Scan-Möglichkeiten nur Pluspunkte aufweist, scheitert es am Scannen eines APS-Filmes. Und wer eine große Diasammlung von z.B. 10.000 Dias digitalisieren möchte, sitzt beim Einsatz dieses Top-Gerätes ein Jahr lang jedes Wochenende am Rechner. Was ich sagen möchte ist, dass es kein Gerät auf dem Markt gibt, mit dem man sämtliche Anwendungen auf einen Streich erschlagen kann. Jedes Gerät hat irgendwo seine Stärken, und sei es nur im günstigen Anschaffungspreis. So mancher Fotograf benötigt 2 Filmscanner, zum Beispiel einen für das massenhafte Digitalisieren von gerahmten KB-Dias und einen für das Scannen von Negativstreifen.

Kriterium Auflösung, Farbtiefe und Dichteumfang

Wer einen PC kauft, wird mit dicken Zahlen wie 3 GHz, 2 TB Festplatte, 16 GByte Speicher geködert, und oftmals wird auf Basis dieser Daten eine Kaufentscheidung getroffen. Mindestens genauso wichtige Daten wie die Umdrehungsgeschwindigkeit der Festplatte, der Cache-Speicher des Hauptprozessors oder die Taktrate des Front Side Busses werden gerne unter den Tisch gekehrt bzw. können vom Laien nicht bewertet werden. Viele Digitalkameras mit 15 Megapixeln Auflösung werden "schlechteren" Modellen mit nur 10 Megapixeln vorgezogen, obwohl diese dank besserer Optik und sonstiger Merkmale viel bessere Bilder liefern.

Bei Filmscannern locken die Hersteller natürlich auch mit dicken Zahlen wie 7200 dpi Auflösung oder 48 Bit Farbtiefe. Zu gerne lässt man sich von diesen Zahlen blenden und neigt zu Superlativen. Allerdings sollte man diese Daten kritisch beurteilen und vor allem sich selber fragen, was man überhaupt benötigt.

Welche Auflösung benötigt man überhaupt, um seine Dias und Negative zu digitalisieren? Wer mit einer hochwertigen Spiegelreflexkamera und hochwertigen Objektiven fotografiert, verschenkt eine Menge Bildinformationen, wenn er seine Dias nur mit 3000 dpi digitalisiert, da sein Filmmaterial genügend Bildpunkte für 4.000 dpi Auflösung liefert. Wer allerdings nur mit 400 ASA-Filmen knipst, braucht sich nicht einmal mit 3.000 dpi beschäftigen. Selbiges gilt für Leute, die 50 Jahre alte Bilder digitalisieren möchten.

Im Rahmen unseres Scan-Services haben wir die Erfahrung gewonnen, dass für Fotografen, die mit einfachen Kompaktkameras fotografiert haben, eine effektive Auflösung von 2800 dpi (10 Megapixel Bilder im KB-Format) völlig ausreichend ist. Nur für Fotografen, die hochwertige Spiegelreflexkameras verwenden, lohnen sich echte 4000 dpi (20 Megapixel im KB-Format).

Wichtig zu wissen ist, dass es zum Teil eine große Diskrepanz zwischen der Nominalauflösung eines Scanners und der in der Praxis tatsächlich erzielbaren Auflösung gibt. In unseren Filmscanner-Tests messen wir immer die effektive Auflösung eines Scanners, also die Auflösung, die in der Praxis erzielt wird, siehe dazu unsere Seite über die Messung der Auflösung von Scannern. Während die Top-Modelle von Nikon in der Praxis ca. 97% ihrer Nominalauflösung erreichen, kommt bei so manchem Filmscanner von Plustek oder Reflecta nur ein Wert von 50% heraus. Flachbettscanner mit integrierter Durchlichteinheit erreichen oftmals in der Praxis nur 10-20% ihrer Nominalauflösung. Für den Anwender ist die effektive Auflösung entscheidend, nicht die Nominalauflösung, denn nur was tatsächlich beim Scannen aus dem Film herausgeholt wird ist auch in der Bilddatei enthalten.

USAF 1951 Test-Target zur Messung der Auflösung eines Scanners

In den letzten Jahren ging der Trend leider immer mehr in Richtung Auflösungs-Superlativen. Preisgünstige Filmscanner werden mit 7200 dpi Maximalauflösung angeboten. In der Praxis werden jedoch oftmals nur 3000 dpi erreicht. Solche gigantischen Nominalauflösungen blenden den unwissenden Käufer, machen ihm jedoch in der Praxis nur Probleme: Denn um wenigstens effektive 3000 dpi zu erhalten, muss mit vollen 7200 dpi gescannt werden; es genügt nicht mit halber Auflösung, also 3600 dpi, zu scannen, da sonst effektiv noch weniger herauskommt. Solche hoch auflösenden Scans dauern sehr lange und liefern riesige Bilddateien von zum Teil über 200 Megabyte im unkoprimierten Format. Der Scan eines Kleinbild-Dias mit 7200 dpi liefert eine Bilddatei mit 70 Millionen Bildpunkten. In den 70 Millionen Pixeln sind jedoch nur 12 Millionen echte enthalten, die restlichen 58 Millionen sind doppelte, unnötige Pixel. Man erhält also aufgeblähte Dateien, die man nach dem Scannen im Bildbearbeitungsprogramm wieder runter skalieren muss. Die Bearbeitung solcher großer Bilddateien dauert selbst mit Top-Rechnern sehr lange.

Ein sehr wichtiges Kaufkriterium ist die effektive Auflösung eines Filmscanners, also die Auflösung, die der Scanner in der Praxis erreicht. Eine zu höhe Diskrepanz zwischen Nominalauflösung und effektiver Auflösung liefert unnötig große Bilddateien, die nach dem Scannen wieder komprimiert werden müssen.

Bei der Farbtiefe und beim Dichteumfang gilt allgemein, dass man bei höheren Werten feinere Farbnuancen in dunklen und hellen Bildbereichen erhält. Allerdings haben die von den Herstellern angegebenen Werte mit der Praxis oft sehr wenig zu tun. Bei diesen Leistungsdaten spielt die Qualität des Scanners und die verwendete Optik eine sehr große Rolle. Ein Scanner mit einem tatsächlichen Dichteumfang von 4,0 kann auch die schärzesten Schwarztöne und die hellsten Lichter noch differenzieren. Aber auch hier unterscheiden sich Theorie und Praxis, in dieser Beziehung unterscheiden sich die teuren Geräte deutlich von den preisgünstigen.

Während früher als Farbtiefe ein echter, zum Teil gemessener Wert, angegeben wurde, wird heutzutage nur noch ein theoretischer Wert angegeben, nämlich derjenige Wert, der sich aus dem A/D-Wandler ergibt, und das sind heute fast immer 48 Bit. Diese Zahl ist also nicht mehr aussagekräftig. Auch beim Dichteumfang wird zum Teil geschummelt: Oft wird nur die Maximaldichte angegeben, oder manchmal wird ein Dichteumfang angegeben, der sich in einem einzelnen Scan gar nicht erreichen lässt sondern nur über Mehrfachscans mit unterschiedlichen Belichtungen.

Der Dichteumfang entscheidet maßgeblich über die Bildqualität eines Filmscanners. In diesem Punkt unterscheiden sich die teuren Geräte deutlich von den preisgünstigen.

Kriterium Bildqualität

Das wichtigste Kriterium beim Kauf eines Filmscanners ist natürlich die Bildqualität, die man bei einem Scan erhält. Aber wie beurteilt man die Bildqualität eines Dia-Scanners? Die Leistungsdaten lassen zwar tendenziell auf die erzielbare Bildqualität schließen, aber Theorie und Praxis unterscheiden sich oft gewaltig.

Im vorigen Kapitel haben wir bereits 3 wichtige Merkmale kennengelernt, die die Bildqualität eines Scanners wesentlich beeinflussen: Auflösung, Farbtiefe und Dichteumfang. Bei der Auflösung sollte die effektive Auflösung mindestens 3000 dpi betragen und sich von der Nominalauflösung nicht allzu sehr unterscheiden. Die Farbtiefe sollte 48 Bit sein. Und der tatsächliche Dichteumfang sollte mindestens einen Wert von 3 haben. Optimale Bildqualität liefern Scanner mit einem Dichteumfang von über 4.

Moderne Filmscanner liefern Scans, die zum Teil besser sind als das Original. Bei den guten Modellen gehört ein automatisches Staub- und Kratzerentfernungsverfahren (ICE) auf Infrarotstrahl-Basis zur Standard-Ausstattung. Dieses Verfahren ist heute so leistungsstark, dass ich vom Kauf eines Filmscanners ohne ein solches Korrekturverfahren gänzlich abrate. Wer vor allem ältere Bilder scannen möchte, sollte auch auf Farbrestaurations- und Filmkornglättungsverfahren wert legen. Auch diese Verfahren sind heutzutage so ausgereift, dass sie alten Bildern wieder zu neuer Frische verhelfen. Ausführliche Informationen über automatische Staub- und Kratzerkorrektur, Filmkornglättung und Farbrestaurierung finden Sie auf unserer Webseite über Korrekturverfahren.

Ein Filmscanner sollte unbedingt ein hardwarebasiertes Staub- und Kratzerentfernungsverfahren haben. Wer vor allem sehr alte Bilder digitalisieren möchte, sollte auf ein Farbrestaurierungsverfahren Wert legen.

Auf diversen Internet-Seiten wird öfters versucht, die Bildqualität von Scannern mit unterschiedlichen Einstellungen zu vergleichen; dabei wird oft der Unterschied zwischen Scannen und Bildbearbeitung vergessen. Ein Scanner liefert nämlich Rohdaten an die Scan-Software, die dort zu einem Bild verarbeitet werden. Fast jedes Scanprogramm bietet zahlreiche Einstellmöglichkeiten wie moderne Bildbearbeitungsprogramme. Ein Scan mit Standard-Einstellungen in der Scan-Software wird dann oftmals als schlechter bezeichnet als ein bereits korrigierter Scan. Das ist subjektiv zwar nachvollziehbar, aber man erhält das gleiche Ergebnis, wenn man den Originalscan noch in Photoshop® nachbearbeitet. Wichtig ist, dass der Scanner so gut arbeitet, dass alle wesentlichen Informationen in der Bilddatei enthalten sind; die Darstellung von Farben, Schatten und Lichtern gehört zur Bildbearbeitung. Schlechte Filmscanner erfassen solche Detailinfos gar nicht erst in der Bilddatei; da hilft dann auch keine Bildbearbeitung weiter.

Die professionelle Scan-Software SilverFast ist für fast jeden Scanner erhältlich.

Wesentlich zur Bildqualität trägt auch die Scan-Software bei. So mancher Scanner-Hersteller stattet seine Scanner mit einer einfachen Scan-Software aus, die aber nicht das maximal Mögliche aus dem Scanner herausholt. Eine professionelle Scan-Software wie SilverFast liefert dank ausgereifter Bildverarbeitungsalgorithmen erheblich bessere Scans als so manche Hersteller-eigene Scan-Software. SilverFast kann durch spezielle Verfahren wie zum Beispiel Multi-Exposure (Mehrfachbelichtung) sogar zu einer Erhöhung des Dichteumfanges des Scanners beitragen.

Grßen Einfluss auf die Bildqualität hat auch die IT-8 Kalibrierung eines Scanners. Dabei wird der Scanner mit Hilfe eines Kalibrierungs-Dias vermessen und ein individuelles Farbprofil zur Korrektur von Farbfehlern erstellt. Ausführliche Informationen zur Kalibrierung und Profilierung von Filmscannern und Flachbettscannern finden Sie auf unserer Seite Scanner IT-8 Kalibrierung. In der professionellen Scansoftware SilverFast Ai ist die IT8-Kalibrierungsmöglichkeit enthalten.

Kriterium Scan-Geschwindigkeit

In Sachen Geschwindigkeit unterscheiden sich die am Markt befindlichen Geräte erheblich. Der Scan eines Bildes kann sowohl in einer Minute als auch in einer Stunde erledigt sein. Natürlich hängt die Geschwindigkeit nicht alleine vom Scanner ab sondern auch vom verwendeten Rechner und von den Scaneinstellungen. Als Faustregel gilt: Je mehr Einstellungen man in der Scanner-Software durchführt, desto länger dauert der Scan. Scannt man z.B. mit einem automatischen Staub- und Kratzerkorrekturverfahren, so dauert ein Scan mindestens doppelt so lange als ohne. Selbstverständlich dauert auch ein 4-fach-Scan um ein Vielfaches länger als ein Standard-Scan.

Nikon Filmscanner

Es macht natürlich einen Unterschied, ob ein einzelner Scan zwei oder fünf Minuten dauert. Aber viel entscheidender ist, was der Scanner alles alleine machen kann, während man sich vom Rechner entfernt. Stichwort: Stapel-Scans.

Wer hin und wieder ein paar Scans durchführen möchte, ärgert sich schon, wenn er statt 2 Minuten 10 Minuten auf einen Scan warten muss. Wer jedoch eine größere Sammlung von Dias digitalisieren möchte, ist mehr daran interessiert, ob der Scanner 50 Bilder auf einmal scannt oder ob jedes einzelne Dia einzeln eingeschoben werden muss. Im zweiten Fall startet man nämlich den Diascanner und lässt diesen in Ruhe arbeiten. Dann spielt es weniger eine Rolle, ob dieser Vorgang zwei oder fünf Stunden dauert. Im ersten Fall ist man an den Rechner gebunden, während der Scanner arbeitet. Dann spielt es wohl eine Rolle, ob ein Scan zwei oder zehn Minuten dauert.

Für das Scannen einzelner Dias oder Negative spielt die Scanzeit eine große Rolle. Für das Digitalisieren eines großen Archives spielt das Kriterium Stapelverarbeitung eine größere Rolle.

Bei der Beurteilung der Scan-Geschwindigkeit sollte man nicht vergessen, dass auch gewisse Vorarbeiten und Nacharbeiten nicht unerhebliche Mengen an Zeit verschlingen: Zum Beispiel spielt es eine erhebliche Rolle, ob man einen Filmstreifen einfach über einen automatischen Filmstreifeneinzug in den Scanner einführen kann, oder ob man diesen in mechanisch aufwändig konstruierten Filmhaltern exakt positionieren muss. Auch spielt es eine Rolle, ob der Scanner automatisch die einzelnen Bilder auf dem Filmstreifen erkennt, oder ob aufwändige Positionierarbeit in Vorscans durchgeführt werden muss.

Scanner-Modell Scan eines KB-Dias in höchster Auflösung mit ICE
Nikon Super Coolscan 5000 ED 1:11 min
Reflecta RPS 7200 Professional 2:35 min
Reflecta DigitDia 6000 4:46 min
Canon CanoScan 9000F 6:28 min
Reflecta CrystalScan 7200 7:45 min
Plustek OpticFilm 8200i 13:36 min

Die obige Tabelle listet die Scan-Zeiten für ein gerahmtes Kleinbild-Dia von unterschiedlichen Filmscannern auf. Dabei wird jeweils in der höchsten Auflösung mit eingeschalteter Staub- und Kratzerkorrektur gescannt. Man sieht, dass sich die Scan-Zeiten zwischen dem Top-Modell und dem langsamsten Gerät um einen Faktor 10 unterscheiden. Bei einem Bestand von 10.000 Dias ist der schnellste Scanner insgesamt 200 Stunden (= eine gute Woche non-stop), der langsamste über 2000 Stunden (= knappe 3 Monate non-stop) beschäftigt.

Kriterium Lärm und Geräusche

Eines haben alle Filmscanner gemeinsam: Sie sägen, surren, pfeifen und rattern. Während man beim gelegentlichen Scannen von Filmen diese Geräusche einfach hinnimmt, werden sie beim Verarbeiten größerer Mengen so unerträglich, dass man seine "Scan-Station" unbedingt in einem separaten Zimmer unterbringen muss.

Die Geräte machen unterschiedliche Geräusche. Ich hatte schon Geräte auf dem Schreibtisch stehen, wo man es wirklich mit der Angst zu tun bekam, wenn der Scanner loslegte. So manches Geräusch hört sich danach an, als ob der eingelegte Filmstreifen fachgerecht zershreddert und entsorgt würde.

Wer größere Mengen von Filmen digitalisieren möchte, sollte sich darauf einstellen, dass er während des Scanner-Betriebes nicht an seinem Rechner arbeiten kann/möchte.

Das Kriterium Lärum und Geräusche ist leider kein Entscheidungskriterium, gemäß dem sich Scanner einteilen lassen, denn die Geräusche sind bei allen Geräten so laut, dass man keines davon im Wohnzimmer stehen haben möchte. Es ist also kein echtes Kaufkriterium sondern vielmehr ein Punkt über den man sich vor dem Kauf, was die spätere Arbeit betrifft, Gedanken machen sollte.

Kriterium Stapelscans und Einlegen des Filmmaterials

Ein oft vernachlässigtes Kriterium ist die Handhabung und das Einlegen des Filmmaterials in den Scanner. Bei diesem Vorgang verliert man in der Regel die meiste Zeit und macht unnötige Fingerabdrücke auf sein hochheiliges Filmmaterial.

Plustek-Diahalter mit 4 eingelegten KB-Dias

Jeder Scanner-Hersteller hat sein eigenes Verfahren, wie das Filmmaterial in den Scanner geführt wird. Zumeist werden Filme aller Art in Filmhalter gelegt, die dann in den Scanner eingeführt werden. Es gibt aber auch Geräte, die ganz ohne Filmhalter auskommen. Geräte mit Filmhaltern haben den Vorteil, dass mehrere Dias oder Negative auf einmal in den Halter eingelegt werden können und dass auch gewölbtes Filmmaterial gut eingespannt werden kann. Geräte ohne Filmhalter haben den Vorteil, dass gerahmte Dias oder Filmstreifen ohne zusätzlichen Aufwand direkt ins Gerät eingeschoben werden können, so dass man viel Zeit spart und keine Verschleißteile verwenden muss.

Filmhalter haben alle ihre Stärken und Tüken. Beim Einlegen von gerahmten Dias endet bei manchem Gerät der Spaß ab einer Rahmendicke von 2 mm. Bei anderen Geräte muss man das Dia auf so komplizierte Weise in den Filmhalter einführen, dass bei jedem fünften Dia ein Griff auf die Filmoberfläche garantiert ist. Andere Filmhalter verschleißen nach 1.000 Dias, da die Klammern oder Scharniere brechen. Bei unseren Testberichten legen wir aus diesen Gründen sehr viel Wert auf die Beschreibung der Filmhalter und den täglichen Umgang mit diesen. Wichtg ist auch, was ein Filmhalter kostet, wenn man einen zweiten oder einen neuen benötigt. Diese Preise variieren von 10 € bis zu mehreren Hundert Euros.

Die Konstruktion eines Filmhalters entscheidet über die Dauer eines Scans, über die Sicherheit beim Umgang mit dem Filmmaterial und über die Folgekosten nach dem Scanner-Kauf.

Stapel-Scan eines ganzen Diamagazins mit dem Reflecta DigitDia

Das Thema Stapel-Scans habe ich oben bereits erwähnt. Es gibt Scanner, bei denen man jedes Dia einzeln einlegen und scannen muss. Es gibt aber auch Geräte, die ein ganzes Magazin im Stapel ganz von alleine scannen oder die mehrere Dias im Batch-Modus automatisch verarbeiten. Hochwertige Filmscanner haben einen automatischen Filmstreifeneinzug integriert, so dass ein ganzer Negativstreifen oder eine ganze Filmrolle Bild für Bild im Stapelbetrieb gescannt wird.

Natürlich benötigt man auch eine passende Scan-Software, die den Stapelbetrieb erst komfortabel macht. Ideal ist eine Scan-Software, die benutzerspezifische Einstellungen speichern kann, so dass man zum Beispiel vor jedem Scan eines KB-Filmstreifens nur die gewünschten Benutzereinstellungen laden und den Stapelscan starten muss.

Beim Einlegen des Filmmaterials in die dafür vorgesehenen Filmhalter oder direkt in den Scanner passieren die meisten Unfälle derart, dass man mit den Fingern die Filmoberfläche berührt und störende Fingerabdrücke hinterlässt. Auf unserer Zubehör-Seite stellen wir nützliche Hilfsmittel wie Baumwollhandschuhe vor, die einen vor solchen Pannen schützen.

Kriterium Ausstattung

Was ist eigentlich im Lieferumfang eines Filmscanners enthalten? Erwirbt man ein Komplettpaket oder benötigt man noch zusätzliches Material, um mit dem Gerät richtig arbeiten zu können? Als ich mir im Jahre 2000 einen Nikon Coolscan III kaufte, benötigte ich noch zusätzlich einen SCSI-Controller und ein entsprechendes SCSI-Kabel. Heute arbeiten die meisten Geräte mit USB- oder Firewire-Schnittstelle.

Nicht jeder Rechner hat jedoch schnelle USB-Schnittstellen. Ein hochauflösender Scan kann sich beträchtlich in die Länge ziehen, wenn die Daten über eine alte USB 1.1 Schnittstelle übertragen werden. Firewire-Schnittstellen werden zwar immer gebräuchlicher, jedoch gibt es zwei unterschiedliche Firewire-Anschlussbuchsen. Die sechspoligen Stecker lassen sich zumeist nicht an ein Notebook anschließen.


Wir führen ein umfangreiches Sortiment an Scanner-Zubehör und Scanner-Ersatzteilen.

Ein wichtiges Ausstattungskriterium ist auch das mitgelieferte Zubehör. Wenn ein Filmscanner 5 verschiedene Filmsorten verarbeiten kann, heißt das noch lange nicht, dass man alle dazu notwendigen Filmhalter mitgeliefert bekommt. So kostet zum Beispiel ein APS-Adapter bei Nikon mehrere Hundert Euro Aufpreis. Gewölbte Negativstreifen oder Einzelbilder kann man bei Nikon nur mit dem optionalen Filmstreifenhalter FH-3 in den Scanner einführen. Der FH-3 ist also ein zusätzliches Teil, das nicht im Lieferumfang des Scanners enthalten ist. Beim Kauf eines Diascanners, der mit Filmhaltern arbeitet, sollte man sich gleich einen zweiten Diahalter oder Filmstreifenhalter mitbestellen. Dann kann man einen Filmhalter laden während der andere gerade gescannt wird. Außerdem handelt es sich um Verschleißteile, die man ohnehin nach einiger Zeit ersetzen muss.

Vor dem Scanner-Kauf sollte man unbedingt überprüfen, ob alle Filmhalter, die man für seine Anwendungen benötigt, im Standard-Lieferumfang enthalten sind. Auch sollte man berücksichtigen, welche Scan- und Bildbearbeitungssoftware im Paket enthalten ist.

Zum Kriterium Ausstattung gehört natürlich auch die mitgelieferte Software. Bei vielen Geräten ist die Bildbearbeitungssoftware Adobe® Photoshop® Elements enthalten, so dass man die Scans nach dem Digitalisieren leicht nachbearbeiten kann. Oftmals ist jedoch eine Uralt-Version von Photoshop® Elements enthalten, zum Beispiel die Version 2 oder 3, so dass man zusätzlich ein kostenpflichtiges Upgrade erwerben muss. Als Scan-Software gibt es den Marktführer SilverFast; liegt diese Software dem Scanner bei, kann man sicher sein, die beste Scansoftware auf seinem Rechner zu haben. Handelt es sich dann noch um eine Ai-Version mit IT-8 Kalibrierungsdia, kann man sich sogar auf deutlich bessere Scans dank Farbkalibrierung freuen.

Weitere Kaufkriterien

Obwohl ein Filmscanner eigentlich ein Gerät ist, das eine bestimmte Funktion zuverlässig und gut erledigen soll, spielt natürlich auch die Design-Frage eine Rolle. Da gibt es Geräte, die sind so klein, dass man sie gut in einer Schreibtisch-Ecke verstauen kann; andere verschlingen so viel Platz (Filmhalter nicht vergessen!), dass so mancher Anwender ans Platzlimit gerät. Die Optik spielt natürlich auch insofern eine Rolle, dass so manches Gerät richtig futuristisch erscheint, manch anderes jedoch eher wie ein Kinderspielzeug.

Ein weiteres Kriterium ist die Installation des Gerätes und der Software. Es gibt Geräte, die hatte ich innerhalb von 10 Minuten samt Software installiert, allerdings habe ich auch schon einmal eine ganze Woche mit all meinem Fachwissen und verschiedensten Hotlines gekämpft, bis ich den ersten Scan im Rechner hatte.

Apropos Hotline. Auch in dieser Beziehung unterscheiden sich die Geräte bzw. deren Hersteller drastisch. Es gibt Hersteller, die einen richtig guten Anwendersupport bieten, zum Beispiel reflecta über den Anwender-Helpdesk (Anfragen per e-mail und per Telefon möglich), aber es gibt auch Hersteller, die Kundenanfragen mit Hinweisen oder Problemen nur sporadisch beantworten.

Zusammenfassung, weitere Fragen

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit der obigen Beschreibung verschiedener Scanner-Kaufkriterien die Kaufentscheidung erheblich erleichtert haben. In unseren ausführlichen Scanner-Testberichten sind die einzelnen Geräte und deren Anwendung detailliert beschrieben. Die Technischen Daten (Herstellerangaben) finden Sie auf den jeweiligen Produktseiten in unserem Filmscanner-Shop. Wenn Sie nach Lektüre all dieser Seiten immer noch Fragen haben, kontaktieren Sie uns gerne per e-mail oder Telefon. Unsere professionellen Fotografen und Fotografinnen beraten Sie gerne und kostenlos.

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