Leuchtplatten - Informationen und Kauf-Tipps

Wer regelmäßig und oft mit Filmmaterial jeglicher Art (gerahmte Dias, Mittelformatstreifen, Röntgenbilder etc.) zu tun hat, kommt um den Einsatz einer stationären oder mobilen Leuchtplatte nicht herum; Während der Privatmann vielleicht hin und wieder ein gerahmtes Kleinbilddia gegen das Fenster hält, um das Motiv oder die Orientierung zu erkennen, arbeiten semiprofessionelle und professionelle Fotografen und natürlich Bildagenturen mit großflächigen Leuchtplatten, um zum Beispiel von einer Belichtungsreihe das richtig belichtete Bild auszuwählen. In einer Röntgenpraxis sind großflächige Wandleuchtplatten gar nicht mehr wegzudenken.


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Die Vorteile liegen auf der Hand: Man betrachtet ein Positiv, das von einer gleichmäßigen Lichtquelle hell durchleuchtet wird, ohne dass diese blendet. Während viele Privatleute ein Diasammlung-Leben lang niemals an den Kauf einer Leuchtplatte gedacht haben, wird dieses Thema plötzlich wieder aktuell, wenn es ans Einscannen großer Diabestände geht. Natürlich besteht die Möglichkeit, sämtliche vorhandenen Dias einzuscannen und anschließend die Selektion am Bildschirm vorzunehmen. Wer jedoch nicht gerade einen sehr schnellen, teuren Magazinscanner zur Hand hat, sondern Bild für Bild einzeln einscannen muss, der kann sich eine Menge Zeit und Aufwand ersparen, indem er eine Vorauswahl auf einer Leuchtplatte trifft.

Und schließlich gibt es ja noch diejenigen Leute, die sich den Kauf eines Diascanners unbedingt ersparen wollen und ihre Dias mit Hilfe einer sehr guten Digitalkamera abfotografieren. Die einzelnen Dias müssen dann natürlich auf einer kleinen Leuchtplatte liegen, um überhaupt durchleuchtet zu werden.

Allgemeines zum Begriff Leuchtplatte

Zunächst einmal sei abgegrenzt, von welchen Arten von Leuchtplatten wir hier reden. Der Begriff "Leuchtplatte" wird nämlich heutzutage sehr vielfältig eingesetzt: Spezialgeräte zum Betrachten von Röntgenbildern, zum Durchleuchten von Geldscheinen oder zum Bestrahlen von Gel-Substanzen, ebenso Platten mit UV-Lichtquellen werden oftmals allesamt als Leuchtplatten bezeichnet; Auf dieser Seite geht es um Leuchtplatten für Fotografen, also zum Betrachten von Positiv-Filmen und Einzelbildern.

Zum Begriff "Leuchtplatte": Leuchtplatten gibt es schon seit langer Zeit, allerdings wäre die Bezeichnung "Platte" vor einigen Jahrzehnten ganz und gar nicht zutreffend gewesen. Man sprach vielmehr von Leuchtpulten oder Leuchttischen. Der eine oder andere mag noch ein ins Alter gekommenes Leuchtpult im Keller oder auf dem Schreibtisch stehen haben. Der Begriff "Pult" bezeichnet eher die Bauform: Es handelte sich um schwere, dicke Gerätschaften mit einem breiten Rand, und alles andere als eine gleichmäßige Lichtverteilung.

Die heutigen Leuchtplatten, von denen ich hier rede, sind in der Tat kompakte, dünne Platten mit schmalen Rändern und gleichmäßiger Beleuchtung. Die kleinsten Leuchtplatten haben eine Dicke von gerade mal 1 cm, sind daher leicht zu transportieren und zu verstauen. Auch riesige Leuchtplatten mit einer Breite von über einem halben Meter haben eine Dicke von nur wenigen Zentimetern, so dass auch dies keine Ungetüme sind. Feste, stabile Tragegriffe, die früher zum Transport eines Leuchtpultes notwendig waren, sind an den dünnen Platten heute kaum noch zu finden.

Wichtige Punkte beim Kauf einer Leuchtplatte

Salopp gesagt ist die Anschaffung einer Leuchtplatte doch eine einfache Sache: das Teil muss leuchten und je nach Anwendung eine bestimmte Größe haben. Sobald man jedoch mit seinem Leuchtpult arbeitet, stellt man fest, dass doch eine ganze Menge von Faktoren eine wichtige Rolle spielen. Im Folgenden sind einige wichtige Punkte, die vor dem Kauf einer Leuchtplatte beachtet werden sollten, ausführlich erläutert.

Größe und Bauform

Leuchtplatten gibt es in unterschiedlichsten Größen und Bauformen, von der mobilen batteriebetriebenen Miniplatte bis zum großen Schreibtischpult. Selbstverständlich sollte man sich zuallererst über die notwendige Größe bzw. den Verwendungsszweck Gedanken machen. Wer nur gelegentlich das eine oder andere Dia betrachten möchte, dem sei eine batteriebetriebene Mini-Leuchtplatte mit z.B. 10 x 10 cm Leuchtfläche empfohlen. So ein Kleinteil kann man bequem verstauen und es ist ohne aufwändige Verkabelung sofort betriebsbereit.

Wer seine Leuchtplatte mehr zum Sortieren und Selektieren von Bildern verwenden möchte, kommt um eine größere Tisch-Leuchtplatte nicht herum. Solche mit externer Stromversorgung betriebenen Leuchtplatten gibt es in Größen vom kleinen 15 x 20 cm Format bis zu Größen von über 30 cm Höhe und über einem halben Meter Breite. Warum haben viele Großleuchtplatten eine Leuchtfeldhöhe von gerade 30 cm? Es ist die Höhe eines DIN A4-Blattes: Viele Fotografen und Agenturen legen ihre gerahmten Dias oder Mittelformate in DIN A4 Archivhüllen ab. Um einzelne Bilder aus solchen Archivhüllen herauszusuchen legt man einfach die Hülle als ganzes auf die Leuchtplatte und erspart sich somit das umständliche Herausnehmen einzelner Positive oder das nervende Hin- und Herbewegen der Hülle über dem Leuchtfeld.

Ein wichtiger Punkt bei der Größenauswahl ist die Unterscheidung zwischen der Leuchtplatten-Größe und der Leuchtfeld-Größe. Moderne, schicke Leuchtplatten haben nur einen schmalen Rand um das eigentliche Leuchtfeld herum. Kaufentscheidend ist also die Größe des durchleuchteten Feldes. Während die Auswahl der Breite und Höhe der Leuchtplatte eher anwendungsbezogen ist, ist die Auswahl der Dicke eine optische Frage. Moderne Leuchtplatten sind zwischen einem und drei Zentimeter dick und wirken damit elegant und up to date. Ein klobiges Leuchtpult, was die Dicke betrifft, macht sich heutzutage nicht mehr gut auf dem Schreibtisch, auf dem der Platz ohnehin immer enger wird.

Die Bauform und Aufstellmöglichkeit könnte für den einen oder anderen Käufer noch eine bedeutende Rolle spielen. Während man eine Mini-Leuchtplatte einfach wie ein Stück Brett auf den Tisch legt, sollte eine größere Platte Aufstellfüßchen oder einen Aufstellbügel besitzen, um eine angenehmes Arbeiten mit ihr zu ermöglichen (vergleiche dazu eine Computer-Tastatur). Auf einer Leuchtplatte mit einer Höhe von 30-40 cm, die wie ein Brett auf dem Tisch liegt, ist es nicht angenehm zu arbeiten, da man die oben liegenden Positive nur schräg betrachten kann.

So manche Leuchtplatte ist sogar für die Wandmontage geeignet; dies macht natürlich nur dann Sinn, wenn in die Leuchtplatte entsprechende Klemmschienen oder sonstige Bildhalterungen integriert sind (vergleiche die Ärzte-typischen Wandleuchtplatten für Röntgenbilder). Und schließlich gibt es auch Leuchtplatten, die sich mit speziellen Einbausets in eine bestehende Arbeitsplatte bzw. einen Schreibtisch einbauen lassen. Aber hier sind wir bereits im professionellen Labor- und Agenturbereich angelangt.

Lichtquelle, Lichtverteilung und Farbtemperatur

Eine Leuchtplatte muss leuchten, das ist klar. Aber wer sich schon näher mit dem Thema Farbmanagement oder Farbtemperatur beschäftigt hat, der weiß, dass Licht nicht gleich Licht ist. Licht bzw. Lichtverhältnisse werden mit einer bestimmten Farbtemperatur beschrieben, und um es kurz zu machen: Eine Leuchtplatte sollte tageslichtähnliches Licht mit einer Farbtemperatur von ungefähr 5000 K erzeugen. Schließlich hilft es einem bei der Aussortierung von Bildern nichts, wenn einem eine Leuchtplatte abendliches Dämmerlicht oder Halogenlampenlicht produziert und man später die Bilder bei Tageslicht betrachtet; Nur mit genormtem Licht werden die Farben eines Dias naturgetreu wiedergegeben.

Mindestens genauso wichtig wie die Farbtemperatur des erzeugten Lichtes ist die Lichtverteilung auf dem Leuchtfeld. Während früher die Lichtverteilung sehr unregelmäßig war und insbesondere die Leuchtplatten in den Ecken kaum verwendbar waren, ist es heutzutage möglich mit besonderen Lichtleitungstechniken und Reflexionstechniken das ganze Leuchtfeld gleichmäßig zu durchleuchten und dennoch eine flache Bauweise zu bewahren.

Als Lichtquelle sollte eine Kaltkathodenlampe zum Einsatz kommen, die zum einen die gewünschte Farbtemperatur von 5000 - 6000 Kelvin erzielt und sich zum anderen nicht erwärmt; Eine Leuchtplatte, die sich beim Dauerbetrieb stark erwärmt, gibt die Wärme natürlich an das Filmmaterial weiter, das sich dadurch rollt und wellt, so dass es nicht mehr ohne Hilfsmittel betrachtet werden kann. Außerdem sollten die Lampen natürlich eine lange Lebensdauer haben: 5.000 oder 10.000 Stunden sind Standard, so dass die Lampen bei Privatanwendern fast ein Leuchtplattenlebenlang halten sollten.

Ausstattung

Sieht man von den geometrischen Merkmalen einer Leuchtplatte ab, so ist die Art der Stromversorgung das wichtigste Ausstattungsmerkmal einer Leucht-Platte. Kleine Leuchtplatten können sowohl mit Batterien als auch mit einer externen Stromversorgung betrieben werden. Für größere Leuchtfelder kommt nur noch der Netzbetrieb in Frage. Eine kleine mobile Leuchtplatte möchte ich jedoch in meinem Arbeitsumfeld nicht mehr vermissen. Es ist einfach angenehm, wenn man eine Leuchtplatte schnell zur Hand hat und diese auch kurz mit auf eine kleine Reise nehmen kann.

Erwähnt habe ich oben schon die wichtige Möglichkeit des Aufstellens von größeren Leuchtplatten mit kleinen Füßchen oder einem Bügel, damit die Platte eine angenehme Schräglage zum Arbeiten hat. Sobald die Leuchtplatte jedoch schräg positioniert ist oder gar senkrecht an der Wand hängt, ist es unabdinglich, Halteschienen zu haben, in die Filmstreifen oder Einzelbilder bequem reingesteckt werden können, so dass sie nicht verrutschen.

Wer auf seinem Leuchtfeld nicht nur Einzelbilder oder Kleinstreifen begutachten möchte sondern mit ganzen Kleinbild- oder Mittelformatfilmrollen arbeitet, der wird sich über seitliche Klemmschienen erfreuen, die den Film festspannen; ansonsten ist ein ordentliches Fixieren des Filmes auf der Leuchtplatte kaum möglich.

Während es bei Batterie-betriebenen Mini-Leuchtplatten zur Tagesordnung gehört, dass diese transportiert werden, kommen größere Leuchtpulte hauptsächlich im stationären Betrieb zum Einsatz; dennoch müssen auch diese mal transportiert werden. So manches größere Modell hat einen Tragegriff an der Oberkante integriert; die ultraflachen Leuchtplatten haben zum Teil eine Schutztasche im Lieferumfang.

Leuchtplatte reflecta L130

Die kleinste mir bekannte Leuchplatte ist das Modell L130 von Reflecta; sie hat die Außenmaße 158 x 150 x 14 mm und wiegt nur 260 Gramm. Das eigentliche Leuchtfeld hat die Größe 12,7 x 10 cm, die Leuchtfeldfläche beträgt also ca. 130 cm², daher auch die Bezeichnung L130. Die Leuchtplatte bietet damit Platz für 4 gerahmte Kleinbilddias oder 2 Mittelformat-Dias a 6 x 6 cm. Diese ultraflache Mini-Leuchtplatte ist sicher nicht geeignet, um aus einer großen Sammlung von Dias eine Selektion zu treffen oder um aus einer Belichtungsreihe das optimal belichtete Bild herauszufinden; dazu müsste man zu oft die Dias hin- und herschieben.


Die Leuchtplatte L130 von Reflecta ist in unserem Online-Shop für 59 &euro sofort lieferbar.

Bei mir liegt diese Klein-Leuchtplatte permanent in Schreibtisch-Nähe, um immer eine Leuchtplatte zur Hand zu haben, wenn man mal ein Dia näher betrachten möchte, z.B. weil man mit einem Scan nicht 100% zufrieden ist, weil man den Farben, die nach einem Scan am Bildschirm dargestellt werden, nicht ganz traut, oder um zu sehen wie herum das Dia in den Scanner eingelegt werden muss. Auch ist diese Minileuchtplatte optimal bei Gesprächen mit Kunden oder Freunden, sei es im eigenen Büro, im eigenen Zuhause oder unterwegs.

Leuchtplatte reflecta L130 mit einem 6x7 Mittelformat-Dia

Die Leuchtplatte L130 wird mit 6 Micro-Akkus betrieben, so dass man diese Platte leicht an jedem beliebigen Ort in Betrieb nehmen kann. So etwas ist natürlich auch praktisch, wenn man einen klassischen Diavortrag vorbereitet und das eine oder andere Dia noch vertauschen bzw. drehen muss. Bei einem Energieverbrauch von 4,5 Watt ergibt sich, wenn man spezielle Akkus verwendet, eine Betriebszeit von ca. 10 Stunden, ehe die Akkus wieder geladen werden müssen.

Für den Dauerbetrieb gibt es ein optionales 9V Netzteil. Optimal ist natürlich der Betrieb sowohl mit Batterien als auch mit Netzteil; dann frisst die Leuchtplatte im stationären Betrieb nicht die Akkus leer und kann jederzeit mal schnell vom Netzstecker abgeklemmt und transportiert werden. Für den bequemen Transport ist im Lieferumfang eine Ledertasche enthalten, in die man die Leuchtplatte sicher hineinstecken kann.

Die Lichteigentschaften dieser Minileuchtplatte sind sehr gut, es ist das gesamte Leuchtfeld nutzbar. Öffnet man das Gehäuse, so findet man am oberen Teil des Leuchtfeldes eine winzige Kaltkathodenlampe (Durchmesser 2,5 mm, Länge 135 mm, Lebensdauer laut Hersteller ca. 10.000 Stunden), deren Licht über eine Diffusorschicht auf die Glasplatte verteilt wird. Eine zusätzliche dünne, milchige Kunststoffschicht sorgt für den erwünschten matten, hellen Lichteindruck.

Diese Mini-Leuchtplatte kann ich wegen ihrer geringen Maße, ihres geringen Gewichtes und der guten Portabilität dank Batteriebetrieb nur empfehlen.

Leuchtplatte reflecta L600


Die Leuchtplatte Reflecta L600 ist in unserem Online-Shop für 129 &euro sofort lieferbar.

Die ultraflache Leuchtplatte L600 von reflecta hat die Außenmaße 370 x 275 x 25 mm und wiegt ziemlich genau 2 kg. Die Größe des Leuchtfeldes ist 30 x 20 cm, was einer Fläche von 600 cm² entspricht, daher die Modell-Bezeichnung L600. Diese Fläche entspricht ziemlich genau einem DIN A4 Blatt, so dass man eine Dia-Archivhülle komplett auf die Leuchtplatte legen kann.

Leuchtplatte reflecta L600

Damit habe ich auch schon einen wesentlichen Vorteil dieser Leuchtplatte angesprochen: Viele Fotografen archivieren ihre gerahmten Kleinbild-Dias, Filmstreifen oder Mittelformat-Einzelbilder nämlich in DIN A4 Archivhüllen. Um aus einer solchen Ablagehülle einzelne Bilder auszuwählen muss man also nicht Bild für Bild herausnehmen und durchleuchten, sondern man legt einfach die komplette Hülle auf das Leuchtfeld und hat sofort einen Komplett-Überblick. Das spart unglaublich viel Zeit beim Selektieren. Mit ihrem kompakten Maßen nimmt die Leuchtplatte L600 nicht viel Platz auf dem Arbeitstisch in Anspruch. Wegen ihres attraktiven Designs und der geringen Dicke von nur 25 mm fügt sie sich auch optisch gut in eine moderne Arbeitsumgebung ein. Bei einem Energieverbrauch von 19 Watt ist nur ein Netzbetrieb (kein Batteriebetrieb) möglich.

Leuchtplatte reflecta L600 mit aufgestellten Füßen

Als Lichtquelle kommen zwei Kaltlichtlampen mit einem Durchmesser von 4 mm und einer Länge von 320 mm zum Einsatz. Die Betriebsdauer einer Lampe soll laut Hersteller ca. 10.000 Stunden betragen. Trotz einer Leistungsaufnahme von 19 Watt durch die Kaltkathodenlampen ist auch im Dauerbetrieb an der Glasplatte keine nennenswerte Erwärmung zu spüren. Dies ist auch eine wichtige Voraussetzung für den Permanentbetrieb, da eine aufgewärmte Leuchtfeldplatte ihre Wärme an das Filmmaterial weitergeben würde, das sich dadurch wellen und rollen würde. Die beiden Kaltlichtlampen leuchten das gesamte Leuchtfeld gleichmäßig aus, so dass die volle Fläche von 30 x 20 cm zum Betrachten von Dias nutzbar ist.

3 wichtige Features habe ich erst beim Auspacken der Leuchtplatte kennengelernt: An der Unterseite der Platte befinden sich zwei Aufstellfüßchen, so dass die Leuchtplatte wie eine Computer-Tastatur In diesem Detailbild ist die obere Schiene zu erkennen, unter die man Filme einfach einstecken und somit fixieren kann. schräg aufgestellt werden kann. Das erleichtert das Arbeiten, da der Betrachtungswinkel zum Auge natürlicher wird. Es ist einleuchtend, dass gerahmte Dias oder lose Positive, die auf einer schrägen, glatten Glasplatte liegen, abrutschen können. Um dem entgegenzuwirken hat die Leuchtplatte an der oberen Seite eine Einsteckschiene, unter die Filmstreifen oder lose Einzelbilder geschoben und somit fixiert werden können. An der Unterseite befindet sich zwischen der Leuchtfeld-Glasplatte und dem Gehäuse eine kleine Kante, auf die gerahmte Dias oder lose Positive aufgestützt werden können, so dass diese nicht nach unten wegrutschen. Diese obere Schiene und die untere Kante erleichtern das Arbeiten mit dieser Leuchtplatte ungemein.

Obwohl diese mittelgroße Leuchtplatte hauptsächlich zum stationären Schreibtisch-Betrieb geeignet ist, lässt sie sich dennoch leicht transportieren: Zum Standard-Lieferumfang gehört eine passende Ledertasche mit Tragegriffen, in der die Leuchtplatte sicher aufbewahrt und transportiert werden kann. Das Netzteil muss allerdings separat untergebracht werden.

Leuchtplatte reflecta L1400

Wer von Berufs wegen viel mit Filmmaterial jeglicher Art zu tun hat oder wer als Privatmann ganze Wochenenden oder eine ganze Rentnerzeit mit dem Sortieren oder Begutachten von Dias verbringt, der benötigt eine großformatige Leuchtplatte wie die reflecta L1400. Sie hat die Außenmaße 550 x 405 x 30 mm und wiegt 4,3 kg. Die Größe des Leuchtfeldes beträgt 46 x 30,5 cm, was einer Fläche von ca. 1400 cm² entspricht, daher die Produktbezeichnung L1400.


Die Reflecta Leuchtplatte L1400 ist in unserem Online-Shop für 199 &euro sofort lieferbar.

Diese schiergar endlos groß wirkende Leuchtfläche bietet viel Platz für Filmmaterial jeglicher Art: 54 gerahmte Kleinbild-Dias, 35 Mittelformat-Dias 6 x 6 oder bis zu 12 Großformat-Dias a 4x5" können gleichzeitig durchleuchtet werden. Für Fotografen und Agenturen, die ihre Fotosammlung in DIN A4 Archivhüllen ablegen, spielt jedoch vielmehr die folgende Möglichkeit eine kaufentscheidende Rolle: Die Höhe des Leuchtfeldes entspricht ziemlich genau der Höhe einer DIN A4-Seite. Bei einer Breite von 46 cm können daher zwei DIN A4 Archivhüllen nebeneinander direkt auf das Leuchtfeld aufgelegt werden, ohne dass die Dias einzeln aus den Hüllen herausgenommen werden müssen. Dies spart eine Menge Zeit beim Heraussuchen einzelner Bilder aus einer großen Sammlung, die zum Beispiel gescannt oder weitergegeben werden sollen.

Leuchtplatte reflecta L1400

Die Leuchtplatte hat an der Unterseite einen Aufstellbügel integriert; wird dieser aufgeklappt hat die Leuchtplatte eine zum Arbeiten angenehme Schräglage. Damit die Dias nicht verrutschen befindet sich oberhalb und unterhalb des Leuchtfeldes eine Führungsschiene, in die einzelne Dias oder Archivhüllen eingesteckt werden können. Für Archivhüllen funktionieren diese Einsteckschienen einfach und zuverlässig, für lose Positive oder Filmstreifen sind diese Schienen jedoch zu weit vom eigentlichen Leuchtfeld entfernt angebracht.

Für eine gleichmäßige Beleuchtung des großen Leuchtfeldes sorgen zwei Kaltlichtkathodenlampen mit je 13 Watt Leistung. Diese Lampen, die laut Hersteller eine Betriebsdauer von ca. 10.000 Stunden haben sollen, liefern Normlicht mit einer Farbtemperatur von ca. 5000 K. Das Leuchtfeld wird auch in den Ecken gleichmäßig gut ausgeleuchtet, so dass jeder einzelne Quadratzentimeter für das Betrachten von Positiven nutzbar ist. Eine nennenswerte Erwärmung des Leuchtfeldes konnte ich auch nach einem 8-stündigen Betrieb nicht feststellen. Dadurch wird vermieden, dass sich Filmmaterial in Folge von Wärme rollt und wellt.

Leuchtplatte reflecta L1400 in Schräglage von der Seite aus gesehen

Dass eine Leuchtplatte mit über einem halben Meter Breite und einem Gewicht von mehr als 4 kg für den stationären Schreibtischbetrieb geschaffen ist, ist einleuchtend; ein Batteriebetrieb ist nicht möglich. Ein Transport eignet sich am Besten im Original-Verpackungskarton. Eine praktische Ledertasche, wie sie reflecta bei seinen kleineren Leuchtplatten-Modellen mit ausliefert, gibt es bei der L1400 leider nicht. Wer diese Leuchtplatte an die Wand montiert (eine entsprechende Vorrichtung ist vorhanden) transportiert dieses Teil aber ohnehin nicht mehr.

Erwähnen möchte ich abschließend noch eine Zentimeterskala an der linken Leuchtfeldseite sowie eine Zoll-Skala an der rechten Seite - ein praktisches Hilfsmittel, um zum Beispiel schnell die Größe eines Bildausschnittes oder die Filmgröße eines Großformates zu messen. Und abschließend möchte ich noch das gelungene Design loben: Die Kombination aus Edelstahl und dunkelgrauem Kunststoff lässt das Gehäuse hochwertig wirken; dank der geringen Dicke von nur 30 mm macht sich diese große Leuchtplatte sehr gut in einem modernen Arbeitsumfeld.

Ergänzung: Das gleiche Modell gibt es in einer noch größeren Variante Reflecta Leuchtplatte L1800. Während bei der hier beschriebenen L1400 das Leuchtfeld 1400 cm² beträgt, hat die größere L1800 eine Leuchtfläche von 1800 cm²; die exakten Maße der Leuchtfläche sind 610 x 305 mm. Ausstattungsmäßig sind die beiden Leuchtplatten gleich.

Große Leuchtplatte Kaiser slimlite 61 x 35,5 cm

Wem die bereits beachtlichen Leuchtflächen der Leuchtplatten L1400 und L1800 (siehe voriges Kapitel L1400) von Reflecta immer noch zu klein sind, dem bietet die Firma Kaiser Fototechnik ein besonderes Highlight an: Die Leuchtplatte "slimlite" 61 x 35,5 cm besitzt mit eben diesen Maßen eine Leuchtfläche von fast 2200 cm², das sind nochmals über 300 cm² mehr als bei der Reflecta L1800, und ist somit die größte mir bekannte Leuchtplatte für den Fotobereich.


Die Kaiser Leuchtplatte "slimlite" 61 x 35,5 cm ist in unserem Online-Shop für 299 &euro sofort lieferbar.

Trotz dieser enormen Fläche hat es Kaiser geschafft, das hochwertige Gehäuse äußerst kompakt zu halten. Die Außenmaße betragen 70 x 45 cm, die Dicke ist mit 3 cm, wie der Name schon sagt, sehr dünn. Trotzdem ist die "slimlite" 61 x 35,5 cm natürlich überwiegend für den stationären Betrieb geeignet, zumal sie ein recht stolzes Gewicht von über 7 kg auf die Waage bringt.

Gerade für Agenturen, Fotografen und Privatanwender mit riesigen Bildarchiven ist diese Leuchtplatte erste Wahl, vor allem wenn sich die Dias und Negative in den oft verwendeten Archivierungshüllen im DIN-A4 Format befinden. Es passen locker zwei davon nebeneinander auf die Leuchtfläche.

Leuchtplatte Kaiser slimlite 61 x 35,5 cm voll belegt

Doch damit nicht genug, es ist dann noch ausreichend Platz, um die ausgewählten Bilder seitlich oder oberhalb der Hüllen abzulegen, und trotzdem befinden sich diese komplett auf der Leuchtfläche. Damit die Archivierungshüllen nicht verrutschen, sind oberhalb und unterhalb des Leuchtfeldes praktische Einsteckschienen angebracht; für das Filmmaterial selbst sind diese leider zu weit vom Leuchtfeld entfernt.

Wer seine Dias in Magazinen einsortiert hat und diese Einscannen möchte, dem leistet die Kaiser "slimlite" 61 x 65,5 cm hilfreiche Dienste. Mit über 80 gerahmten Kleinbilddias stellt sich fast ein ganzes, klassisches 100er Diamagazin auf der Leuchtplatte zur Wahl, um die besten Aufnahmen für das Scannen zu finden! Und auch Mittelformat -und Großformataufnahmen finden in großer Zahl auf dem Leuchtfeld Platz: Bis zu 60 Bilder im Format 6x6 und bis zu 18 Großformate 9x12 lassen sich gleichzeitig betrachten. Da macht das Aussortieren und Auswählen Freude!

Trotz der enormen Größe wird das Leuchtfeld sehr gleichmäßig ausgeleuchtet, auch in den Ecken. Dafür sorgen zwei leistungsstarke Kaltkathoden-Leuchstofflampen mit je 20 Watt und eine besondere Technik der Lichtleitung und Reflexion. Die beiden Lampen liefern genormtes Tageslicht von 5000 Kelvin und lassen selbst nach mehrstündigem Betrieb keine Wärmeentwicklung verspüren.

Detailbild der Einsteckschiene zur Befestigung von Archivhüllen

Dass bei dieser Lampenleistung kein Batteriebetrieb möglich ist, erklärt sich eigentlich von selbst. Die Stromversorgung erfolgt über das im Lieferumfang enthaltene 24V Netzteil. Zur Arbeitserleichterung und zur besseren Betrachtung auch der obersten Dias verfügt die Kaiser "slimlite" 61 x 65,5 cm über einen ausklappbaren und sehr stabilen Aufstellbügel an der Unterseite. Sehr positiv fällt auf, dass trotz der damit verbundenen Schräglage sowohl gerahmte Dias als auch loses Filmmaterial auf der Leuchtfläche nicht abrutschen. Zudem ist eine Montage an der Wand ist möglich, dafür entsprechene Vorrichtungen sind auf der Rückseite vorhanden, und zum Festhalten von z.B. Roentgenbildern dienen die bereits erwähnten Einsteckschienen. Eine Zentimeterskala auf der linken sowie eine Zoll-Skala auf der rechten Seite des Leuchtfeldes runden das professionelle Erscheinungsbild der Kaiser Leuchtplatte "slimlite" 61 x 35,5 m ab.

Die größte Kaiser-Leuchtplatte slimlite 61x35,5 cm bekommt also eine ganz klare Empfehlung von uns für Fotografen, die große Mengen an Bildern gleichzeitig betrachten und sortieren möchten. Wegen ihrer enormen Größe, der praktischen schnellen Aufstellbarkeit und der Befestigbarkeit an einer Wand ist diese Leuchtplatte auch für den medizinischen Bereich zum Betrachten von Röntgenbildern geeignet.

Diabetrachter reflecta B250

Eine Mischung aus Diabetrachter und Leuchtplatte ist der reflecta B250 Diabetrachter. Der B250 hat ein Leuchtfeld von 230 x 65 mm. Dieses Leuchtfeld bietet also Platz für 4 gerahmte Kleinbild-Dias nebeneinander oder auch für einen typischen Mittelformat-Streifen der Länge 20 cm mit zum Beispiel drei 6x6-Aufnahmen.


Der Diabetrachter Reflecta B250 ist in unserem Online-Shop für 79 &euro sofort lieferbar.

Der B250 ist aber mehr als nur eine Mini-Leuchtplatte: Das eigentliche Leuchtfeld lässt sich mit einer Klappe verschließen, so dass die Glasplatte beim Transport sehr gut geschützt ist. Im Betrieb klappt man den Verschlussdeckel senkrecht nach oben und steckt darauf einen verschiebbaren Lupenhalter. Die Lupe vergrößert ein darunter liegendes Bild um den Faktor 2, so dass man mehr Details erkennen kann. Diese Lupe funktioniert einwandfrei, beim Betrachten eines Dias merkt vergisst man schnell, dass man durch ein Vergrößerungsglas hindurchblickt. Die Lupe deckt ungefähr einen Abschnitt von 6 x 7 cm ab; bei größeren Mittelformaten kann man die Lupe leicht auf ihrer Führungsschiene verschieben.

Diabetrachter reflecta B250 von oben gesehen

Ohne aufgesteckte Lupe ist der B250 eine ganz normale kleine Leuchtplatte mit einer Kaltkathodenlampe, die Licht der Farbtemperatur 5000 K liefert und dieses gleichmäßig über das gesamte Leuchtfeld verteilt, so dass man jeden Quadratzentimenter zum Diabetrachten nutzen kann. Dank zweier kleiner Aufstellbügel an der Unterseite lässt sich die Leuchtplatte schräg aufstellen, so dass der Betrachtungswinkel zum Auge angenehm ist. Damit die aufgelegten Dias nicht nach unten hin wegrutschen ist an der Unterkante des Leuchtfeldes eine ca. 2 mm hohe Kante angebracht, an die sich direkt das Leuchtfeld anschließt; Gerahmte Dias oder Filmstreifen legt man bequem an dieser Kante an, so dass ein fester Halt während des Betriebes gewährleistet ist.

Diabetrachter reflecta B250 mit aufgestellten Stützbügeln

Diese Anstellkante dient jedoch nicht nur zum Fixieren von Filmmaterial, in sie ist auch eine Drehklappe integriert, mit der sich das Leuchtfeld auf exakt 5 cm Höhe verkleinern lässt. In diesem Betriebsmodus ist das Leuchtfeld optimal auf gerahmte Kleinbild-Dias angepasst, die genau zwischen oberer und unterer Anschlagsschiene passen, so dass diese immer horizontal liegen und nicht verrutschen können - eine gelungene Konstruktion! Möchte man eine größere Diaserie betrachten, zum Beispiel ein ganzes Magazin, um auszuwählen, welches Bild man scannt und welches nicht, dann schiebt man einfach Bild für Bild links zwischen die beiden Führungsschienen rein und entnimmt die auf der rechten Seite rausgeschobenen Bilder. Das ist angenehm und erlaubt eine Art Fließbandarbeit im kleinen Stil.

Betrieben wird der Diabetrachter B250 mit sechs Mignon-Batterien oder Mignon-Akkus, die nicht im Lieferumfang enthalten sind. Unter Verwendung von Hochleistungs-Akkus ergibt sich eine Betriebsdauer von bis zu 10 Stunden. Als optionales Zubehör für den Diabetrachter B250 gibt es ein 9V Netzteil, so dass ein Dauerbetrieb möglich ist. Dank der Kaltlichtlampe erhitzt sich die Leuchtplatte während des Betriebes nicht.

Im Standard-Lieferumfang ist noch eine Tasche enthalten, in die das Gerät bequem hineingesteckt werden kann, so dass ein geschützter Transport ohne viel Aufwand möglich ist. Im geschlossenen Zustand hat die Leuchtplatte die Maße 260 x 144 x 20 mm und darf sich damit auch der Bezeichnung "ultraflach" und optisch ansprechend erfreuen. Da die Leuchtplatte gerade mal 630 Gramm wiegt ist ein Transport in der Tasche mit Tragegriffen leicht möglich.

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