Microtek Flachbettscanner ScanMaker i900
Im August 2004 brachte Microtek mit dem ScanMaker i900 einen Nachfolger für den ScanMaker 8700 heraus. Es handelt sich eigentlich um einen Flachbettscanner, den man aber auch als Filmscanner bezeichnen kann. Flachbettscanner mit integrierter Durchlichteinheit gibt es zur Genüge auf dem Markt; beim Microtek ScanMaker i900 wird Filmmaterial jedoch nicht mit einer Durchlicht-Einheit gescannt, sondern mit einem patentierten Verfahren namens E.D.I.T. Technologie. Das bedeutet in der Praxis, dass der Scanner am unteren Boden eine Art Schublade hat, in die man Träger mit Filmmaterial diverser Größe einlegen kann.
Ende 2007 brachte Microtek mit dem ArtixScan F1 einen Nachfolger für den ScanMaker i900 auf den Markt.
Der Vorteil dieser Technologie liegt auf der Hand: Positive und Negative können von der Lichtquelle direkt durchstrahlt und das verbleibende Licht kann vom CCD-Zeilensensor direkt gemessen werden. Es entfallen also die Flachbettscanner-üblichen Glasplatten, die zu einer nicht unerheblichen Qualitätsminderung (Newton-Ringe etc.) führen können.
Der zweite Punkt, mit dem sich Microteks ScanMaker i900 auszeichnet ist das renommierte ICE Staub- und Kratzerkorrekturverfahren. ICE funktioniert beim i900 allerdings nur für Aufsichtsvorlagen; warum Microtek dieses Verfahren nicht für Durchsichtsvorlagen eingebaut hat, ist mir ein Rätsel. Im Folgenden meine Erfahrungen mit dem Microtek ScanMaker i900.
Der ausführliche Testbericht über den Microtek ScanMaker i900 ist nur in deutscher Sprache verfügbar. Das Nachfolgemodell ArtixScan F1 haben wir ebenfalls ausführlich getestet.
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